Faszination Filme - Wie funktionieren Filme?

Wie funktionieren Filme?Was würde man bloß ohne gute und spannende Filme machen?

 

Filme sind nichts anderes als eine Kunstform. Als Zuschauer taucht man in eine Phantasiewelt voller bewegter Bilder hinein, die mühevoll erschaffen wurden. Sie beginnen an zu träumen und beginnen recht schnell Ihre Umwelt langsam um sich herum zu vergessen.

 

Die Filme-Genre-Auswahl ist enorm: Komödien-Filme, Thriller, Action-Filme, Dramatik-Filme, Western-Filme, Horror-Filme, Liebes-Filme, Dokumentationen, Science-Fiction-Filme, Fantasy-Filme, Kriminal-Filme oder Zeichentrick-Filme laden zum träumen ein. Um mal nur einige zu nennen. Doch was verbirgt sich aus technischer Sicht hinter einem Film?

 

Wie funktionieren eigentlich Filme?

Bei einem Film werden mehrere Bilder aneinander gereiht und sehr schnell abgespielt. Sie kennen aus Ihrer Kindheit sicherlich noch das Daumenkino. Man nahm einen Notizblock zur Hand und entwarf auf jeder Seite ein Bild zu seiner Seite. Dann schnippte man mit seinem Daumen den Notizblock sekundenschnell ab. Es entstand der Eindruck eines Films.

 

Rasante Raumschiffe im Weltall, springende Bälle im Wohnzimmer oder ein eleganter Turmspringer waren lustige und interessante Geschichten, die wohl jedermann in seiner Kindheit einmal zeichnete. Genau so verhält es sich mit einem Film. Filme sind nichts anderes als das Aneinanderreihen von mehreren Bildern und Abspielen in kürzester Zeit.

 

Ab ca. 15 bis 16 gesehenen Bilder pro Sekunde nehmen Sie diese als einen Bewegungs-Ablauf, also als Film wahr. Um sicher zu gehen, dass Sie Ihre Filme flüssig wahrnehmen, werden für (Kino-)Filme 24 Bilder pro Sekunde verwendet. Man spricht hier von von "fps" (Frames per second = Bilder pro Sekunde). Beim Fernseh-Kauf stoßen Sie desöfteren auf die Kennzeichnung "Hz" (Hertz). Hertz bedeutet eine Schwingung pro Sekunde. Ein 24-Hertz Fernseher ist somit in der Lage 24 Bilder pro Sekunde darzustellen.

 

Der neueste Fantasy-Streifen "Der Hobbit" von Peter Jackson wurde sogar erstmals mit 48 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Der Bildeindruck ist gigantisch, allerdings sind derzeit nur sehr wenige Kinos mit den technischen Voraussetzungen ausgestattet, um die 48 Bilder pro Sekunde darstellen zu können.

 

Sie kennen sicherlich noch die alten Schwarz-Weiß-Schinken. In der einen Sekunde stand ein Oldtimer noch auf einem Parkplatz. In der anderen Sekunde hinterlegte dieser  einen riesen Sprung. Wie von Geisterhand hinterlegte er eine riesige Strecke. Dieser Effekt kann man in Filmen damaliger Zeit häufig begutachten.

 

Dieser Effekt tritt immer bei schnellen Handlungen auf. Wie sie vermutlich selbst schon vermuten ist hierfür die Bilder-Anzahl pro Sekunde verantwortlich. In der guten, alten Charlie-Chaplin-Zeit wurden Filme mit gerademal 18 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Hieraus resultieren die ruckartigen Bewegungs-Abläufe.

 

Wieso nennt man "Filme" eigentlich "Filme"?

"Film" ist Englisch und wird mit "Schicht", "Streifen", "Folie", "Überzug" oder "Häutchen" übersetzt. Bekannterweise werden Filme mit einer Film-Kamera aufgenommen. Diese sind mit einem lichtempfindlichem Aufnahme-Medium (Bild-Sensor) ausgestattet. Heute verwendet man digitale Bild-Sensoren.

 

Zur Ursprungszeit verwendete man als Bild-Sensoren eine Fotoplatte. Diese war mit einem "Film", also einer dünnen, lichtempfindlichen Schicht (man spricht hierbei von einer "Fotoemulsion") überzogen. Man begann bewegte Bilder auf solch einem "Film" eben als "Film" zu bezeichnen.

 

Immer wenn wir etwas aufnehmen, sei es mit unserer digitalen Video-Kamera oder mit unserem Handy, sprechen wir von "filmen". Obwohl hierbei andere Bild-Sensoren verwendet werden. Die Begriffe "Film", "Filme" und "filmen" sind in unserem Sprachgebrauch fest verankert. Man bezeichnet auch die Kunstform als "Film".


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