Filmgeschichte - Die Geschichte des Films und der Film-Kamera

Die Geschichte des Films und der Film-KameraDie Liste der Vorboten unserer heutigen Film-Kamera ist lang.

 

Nur wenige wissen wie alles begann, als die ersten Erfinder und Tüftler an besagter Kamera bastelten.

 

Oder wußten Sie, dass der Ursprung der Film-Kamera bis ins 17. Jahrhundert ragt?

 

Die Vorboten unserer heutigen Film-Kamera

Im 17. bis 19. Jahrhundert war die Zauberlaterne (Laterna magica; ein Projektionsgerät) weit verbreitet. Sie fand auf Jahrmärkten, Messen, Schulen und Gasthäuser für großes Aufsehen und Begeisterung. Sie wurde zur Unterhaltung der Leute in Form von Erzählgeschichten eingesetzt. Aber auch zur Bildung, indem schulische Themen wie zum Beispiel literarische, geographische oder politischen Themen aufgegriffen wurden.

 

Im Jahre 1832 erblickte das Wunderrad das Licht der Welt. Es erzeugte zum ersten Mal den Eindruck von Bewegungs-Bildern. Das Wunderrad bestand aus einer Scheibe. Auf dieser wurden verschiedene Bilder angebracht. Ein weiterer Bestandteil war ein kleiner Schlitz. Beim Hindurchsehen erblickte man einen kleinen Teil der Scheibe. Durch drehen dieser Scheibe entstand beim Betrachter der Eindruck einer Animation.

 

Der österreichische Feldmarschall Franz Uachtins kombinierte 1845 die Zauberlaterne mit dem Wunderrad. Dies war ein beachtlicher Fortschritt. Konnten jetzt einem breiten Publikum zum ersten Mal gleichzeitig bewegte Bilder vorgeführt werden. Im Prinzip dieses nichts anderes als der Vorreiter unserer heutigen Beamer.

 

Der Vorreiter der Fotografie war die "Camera Obscura". Sie ist ein kleines Gefäß, ausgestattet mit einem kleinen Loch. Durch dieses werden Lichtstrahlen eingefangen.  Diese erzeugen ein auf dem Kopf stehendes Abbild. Sie war der Vorreiter der modernen Fotografie.

 

Auf Basis der "Camera Obscura" konnten Louis Daguerre und Joseph Niepce unabhängig von einander eine wichtige Errungenschaft der Öffentlichkeit präsentieren: Die Möglichkeit Bilder chemisch festzuhalten. Beide entwickelten eine eigenständige Variante.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt konnten nur bemalte Bilder verwendet werden. Mit der Fotografie war man nun in der Lage wirkliche Bilder zu generieren und festzuhalten. Nach dieser Erfindung gingen beide eine Zusammenarbeit ein. Viele Jahre später schafften sie es die Belichtungszeiten deutlich zu verkürzen.

 

Die Belichtungszeiten waren immer noch zu lang, damit für das Auge lückenlose Bild-Aneinander-Reihungen entstehen konnten. Damit Filme entstehen konnten bedurfte es noch einer deutlichen Belichtungs-Zeit-Verkürzung.

 

Im Jahre 1872 war es soweit. Eadweard Muybridge präsentierte eine Bilder-Reihenfolge eines galoppierenden Pferdes. Die Aneinanderreihung war noch holprig, vermittelte aber den Eindruck einer Animation. Im war es gelungen die Belichtungszeiten deutlich zu verringern.

 

Daraufhin folgten weitere Erfindungen durch Ernst Kohlrasuch, Ottmomar Anschütz und durch Joseph Demeny. Unabhängig voneinander erfanden Sie weitere, verbesserte Geräte.

 

Als Erfinder der Film-Kamera kann Louis Le Prinze bezeichnet werden. Er entwickelte 1808 ein Gerät, mit dem es möglich war mehrere bewegte Bilder sehr kurz hintereinander aufzunehmen. 

 

1891 entstand durch William Dickson der Kinetograph (Film-Kamera) und das Kinetoskop (Film-Schau-Kasten). Beides eine riesige, unglaubliche Errungenschaft. Vom Grundprinzip werden diese bis heute verwendet und weiterenwickelt: Video-Kameras sowie Fernseher, Kino-Leinwände/Beamer.

 

Die Geschichte des Films

Die frühgeschichtliche Filme-Zeit begann Ende des 19. Jahrhunderts als Attraktion auf Jahrmärkten und in Varietés. Sie entwickelte sich zu einem eigenen Wirtschaftsbereich. Im Jahre 1895 wurde der erste Stummfilm der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Im Jahre 1928 erblickten Ton-Filme das Licht der Welt und sorgten für helle Begeisterung bei den Zuschauern. Zu Beginn der 30er Jahre beginnt die goldene Epoche von "Hollywood". Kinos waren gefüllt mit begeistertem Publikum.

 

1935 startete das erste Fernseh-Programm Deutschlands. Nach dem Krieg nahmen Fernseh-Filme in den heimischen Wohnzimmern eine eine feste Stellung. Im Jahre 1960 wurden Filme technisch ausgereifter und qualitativ besser. Grund hierfür waren neue, technische Aufnahme-Geräte aus Frankreich. Man bezeichnet diese Zeit die Nouvelle Vague (Neue Welle).

 

In den 80er Jahren findet der "Postmoderne Film" seinen Ursprung. Kennzeichnend hierfür sind neue Medien. Diese  werden bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiterentwickelt.

 

Die meisten erinnern sich noch an die revolutionäre VHS-Videokassette. Heute sind Satelliten-Fernsehen oder Filme schauen per DVD ganz selbstverständlich. Die Blu-ray hat vor wenigen Jahren erst das Licht der Welt erblickt und wird in wenigen Jahren die DVD ablösen.

 

Gerade erst aus den Startlöchern entsprungen ist Filme anschauen in 3-D. Es bleibt abzuwarten ob sich diese Technologie durchsetzen wird.

 

Außerdem wird an HD-Fernsehern mit noch höheren, gigantischen Auflösungen in den Entwicklungs-Labors getüftelt. Man darf also gespannt sein wie sich die Filme-Technologie weiter entwickelt.

 

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